Herder wird zum zweiten Mal Sieger im Mintoring Wettbewerb

Geschrieben am 24. August 2012 von Xenia Katrin Bayer

Die Mintoring-Initiative, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung der Deutschen Wirtschaft steht, fördert ausgewählte Schülerinnen und Schüler der MINT-Fächer in den letzen beiden Schuljahrgängen und den ersten Semestern im Studium.

Im Regionalbereich Köln ist das Herder-Gymnsium stark engagiert und immer mit dabei.

Hatte im Schuljahr 2011 der Herderianer Alexander Beckmann mit seiner theoretischen und praktischen Arbeit bei der Konstruktion einer Zufallsmaschine den ersten Preis geholt, so siegten 2012 Martin Stump und Sebastian Peters mit ihrer „Erfindung einer Teebeutelmaschine“. Da Alexander Pütz, der dritte im Bunde, die Holzummantelung in der Eifel konstruierte, verlegte der Kölner Stadtanzeiger gleich auch unsere Herderianer in die Eifel.

Den zweiten Preis erreichte eine Herder-Gruppe (Paul Knötgen, Jan Köndgen, Jannis Hanspach, Sabine Schmitz-Steinkrüger) mit ihrem Regenschirm mit Regensensor.

 

Und hier der Artikel:

Schüler erfinden Teemaschine 

WISSEN Jugendliche aus der Eifel siegen bei naturwissenschaftlichem Wettbewerb

Es kracht, wenn ein Teebeutel aus dem Katapult in die Obstschale fliegt. Abiturient Alexander Pütz (19) hat die Holzplatten für die Teemaschine in der Eifel zurecht- gesägt, seine Teamkollegen Martin Stump (18) und Sebastian Peters (19) ersteigerten den Durchlauferhitzer bei Ebay und durchforsteten Elektroläden auf der Suche nach einer Aquariumpumpe.

„Physik ist, wenn es knallt“, sagt Wolfgang Konen von der Fachhochschule Köln. Er kürte die drei Erfinder der Teemaschine zu den diesjährigen Siegern der Mintoring-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

Mint steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Im Kampf gegen den Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt möchten die Initiatoren möglichst viele Schüler für das Studium eines Mint-Fachs begeistern. Zu dem Programm hatten sich Pütz, Peters und Stump im drittletzten Jahr vor dem Abitur angemeldet. Ein sogenannter Mintor, ein naturwissenschaftlicher Student, berät sie bei allen Fragen zu Universitäten, sie fahren außerdem mit anderen Teilnehmern der Initiative ins Museum und besuchen Vorlesungen.

Der größte Reiz des Programms bestand jedoch in der Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts. „Oft mussten wir improvisieren“, sagt Stump. Pütz, der nach dem Abitur in Köln Mathematik studieren will, betont: „Unser Traum wäre ein Teevollautomat: Man drückt einen Knopf, und dann kommt Tee raus.“ Bis es so weit ist, wollen die drei Abiturienten noch weiterforschen und -entwickeln – bald als Mint-Studenten. (mla)

 

Die stolzen Erfinder Pütz, Stump und Peters (v. l.) BILD: Hennes

– KStA Tagesausgabe 23./24. Juni 2012