Schüler für bessere Luft

Geschrieben am 12. Juni 2018 von Filip Jan Otto Dauner

(von Filip Dauner und Sonja Hübner)

Im Rahmen der Unterrichtsreihe Umwelt- und Wirtschaftspolitik im Fach Politik haben wir uns als Klasse 9b näher mit der Feinstaubbelastung in Köln befasst und Probleme und Lösungswege in Form eines Projektes erörtert. Dieses Projekt ist auf unsere eigene Initiative hin ins Leben gerufen worden, es fand also nur auf Basis einiger Rahmenbedingungen, die wir zuvor mit Herrn Hannes festgelegt haben, statt. So konnten wir im Rahmen des Projekts einen ersten Einblick in wissenschaftliche Forschungsmethoden erhalten.

Das Projekt ist in drei Teile gegliedert. Als erstes haben wir in Gruppen notwenige Recherche betrieben und uns mittels Internet die Probleme und bereits ergriffenen Maßnahmen bezüglich Feinstaub in Köln angeschaut. Den zweiten Teil bildet ein offener Brief, den wir ebenfalls in Gruppen geschrieben haben. Der Brief beinhaltet unsere Anliegen und möglichen Lösungswege zu dem Thema. Wir haben einen Brief an die Oberbürgermeisterin Henriette Reker und einen an das Gesundheitsamt in Köln geschickt und erwarten noch eine Antwort. Zum Schluss haben wir eine Umfrage unter Schülern unternommen und auch den Lehrern einen Umfragebogen ausgehändigt.

Da wir alle Luft atmen betrifft die Feinstaubbelastung letztendlich alle Menschen. Mit diesem Projekt wollten wir vor allem auch die Politik und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass bei der besagten Problematik endlich etwas unternommen werden muss.

Hier die wichtigsten Ergebnisse der Umfragen:

  • Die Umfragebögen enthielten zwölf Fragen, die alle mit dem Thema Feinstaub zu tun haben.
  • Die uns vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass sich 75 Prozent der Befragten schon mit dem Thema auseinandergesetzt haben, für 25 Prozent war das Thema jedoch bedeutungslos.
  • Zudem haben wir festgestellt, dass das Auto das am häufigsten benutzte Verkehrsmittel der Befragten ist, obwohl das Fahrrad am liebsten genutzt wird.
  • Durchschnittlich dauert deren Arbeitsweg 20 Minuten.
  • Über 80 Prozent der Befragten wären dazu bereit, den Ausbau des ÖPNV mit ihren Steuern zu finanzieren.

 

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