„Herderdorf“ am Herder-Gymnasium Köln-Buchheim

Geschrieben am 16. Juli 2018 von Hazal Gül

von Hazal Gül und Sara La Cognata

Einen kleinen Staat selbstständig aufbauen und organisieren, so lautete die Aufgabe für die Schüler der EF (Kl. 10) in der Projektwoche des Herder-Gymnasiums kurz vor den Sommerferien. Das Planspiel, welches vom 09.07.18 bis zum 12.07.18 stattfand, sollte so real, wie möglich umgesetzt werden, weshalb die Schüler/-innen ihre Rolle ziemlich ernst nahmen. Sie wurden in mehrere Gruppen unterteilt, die für verschiedene Bereiche des Planspiels zuständig waren.

Die Gruppen Presse/Werbung, Bank, Umwelt, Beamte, Unterhaltung, Café, Sanitäter und Mobilität wurden selbstständig von den SchülerInnen mit Unterstützung der LehrerInnen organisiert und zum Leben erweckt.

Vor Beginn des Projekts „Herderdorf“ wurde jede Menge Verwirrung bei den SchülerInnen ausgelöst, da sie sich kein genaues Bild von einem solchen Projekt verschaffen konnten. Doch der erste Tag ließ die Fragezeichen verschwinden, denn die SchülerInnen kamen dann eigentlich von Anfang an, nach Aufklärung der Lehrerinnen, mit dem Szenario zurecht und fanden sich ziemlich schnell in ihrer neuen Rolle wieder.

Diese beinhaltete beispielsweise das Erstellen mehrerer Strafanzeigen und die darauffolgenden Gerichtsverhandlungen oder die von der Umwelt-Gruppe durchgeführten Müllkontrollen. Der abgesperrte Bereich wurde von den Beamten bewacht, damit Leute, die nicht am Projekt beteiligt waren, keinen Eintritt erhielten. Allerdings könnte man stattdessen ein Visum für 50 Cent beantragen.

Das Café kümmerte sich um den Einkauf und die Preise der Produkte, die zum Verkauf standen. Außerdem führten die SanitäterInnen einen Erste-Hilfe Kurs durch und die Presse veröffentlichte täglich die neusten Nachrichten des Herderdorfes, in der von ihnen eröffneten WhatsApp-Gruppe.

Ajet Ismaili, einer der „Beamten“, schilderte seinen ersten Eindruck des Projekts: „Es scheint mir sehr organisiert zu sein, man hat bereits seine Aufgaben bekommen und die ein oder anderen davon scheinen auch etwas anspruchsvoller zu sein.“

Ebenso hielten wir zum Vergleich die Erwartungen einer der Lehrer Herr Boie fest, der nicht nur als Aufsicht, sondern ebenso als organisatorische Unterstützung, sowie Ansprechpartner für Verständnisfragen beauftragt wurde: „Es ist im Prinzip vollkommen von den SchülerInnen abhängig, was letztendlich als Ergebnis rauskommt. Ich habe daher das Gefühl, es könnte interessant werden.“

Hiermit lässt sich festhalten, dass die ersten Eindrücke der Betroffenen eher positiv waren und glücklicherweise bestätigte sich dieser Eindruck bis zum Ende des Projektes. „Ein interessantes, sowie lustiges Projekt und mal ein ganz anderes im Vergleich zu denen in der Vergangenheit“, so lautete das Fazit der Schülerin Hazal Gül, welches dem der restlichen Schüler/-innen ähnelte.
Die anfängliche Verwirrung entwickelte sich dementsprechend zu Spaß und die Woche hinterlässt insgesamt einen positiven Eindruck.

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