Digitaler Schlagabtausch – Podiumsdiskussionen via Videokonferenz

Geschrieben am 24. September 2020 von Mats Buechter

Anlässlich der Kommunalwahlen am 13. September veranstaltete die Schülervertretung (SV) im Vorfeld zwei Podiumsdiskussionen mit Kandidat*innen verschiedener Parteien für den Stadtrat, die per Videokonferenzen stattfanden.

Nach der Einladung der SV konnten alle Schüler*innen des Herder-Gymnasiums die Diskussion anschauen und durch eine Fragerunde selbst mitwirken. Moderiert wurden beide Podiumsdiskussionen von den Schülersprechern Jurek Schülke und Mats Büchter.

Die erste Podiumsdiskussion fand am Dienstag, dem 8. September statt. Die Kandidat*innen für den Stadtrat Dominik Kaven (CDU), Christiane Jäger (SPD), Annika Hilleke (Bündnis90/Grünen), Florian Franzen (FDP) und Vedat Akter (Die Linke) erläuterten dort ihre Parteiprogramme und stellten sich verschiedenen Fragen. Schwerpunkte der Diskussion waren die Themen Klimawandel, bauliche Bedingungen an Schulen und das Problem der steigenden Mieten in Köln. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde beantworteten die Politiker*innen souverän die einzelnen Fragen. Die Fragerunde mit den Zuschauern bildete das Ende der Debatte.

Am Mittwoch, dem 9. September fand die zweite Podiumsdiskussion unter gleichen Bedingungen, mit den kleineren Parteien statt. Die Kandidat*innen Isabella Venturini (Volt), Nicolin Gabrysch (Klimafreunde), Bela Schlieper (GUT), Klaus Wefelmeier (Freie Wähler) und Aaron von Kruedener (DIE PARTEI) stellten sich dort den Fragen der Moderatoren. Aus aktuellem Anlass wurde die Frage zum Thema der baulichen Bedingungen an Schulen durch die Frage ersetzt, ob Köln Flüchtlinge aus dem niedergebrannten Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos aufnehmen sollte. Auch hier gab es nach der offenen Debatte wieder eine Fragerunde, bei der die Zuschauer*innen bestimmte Themen hinterfragen konnten.

Die Diskussionen wurden von der Schülervertretung mit der Unterstützung der SV-Lehrer und Herrn Schüller organisiert. Das Ziel war es, den Schüler*innen Kommunalpolitik näher zu bringen und Interesse für Politik zu wecken. Auch wurden alle Schüler*innen über 16 Jahren aufgerufen, an den Kommunalwahlen teilzunehmen.

Mats Büchter (EF) / Herder-Presse

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