Auch das Herder zeigt Flagge gegen Rassismus

Geschrieben am 2. Oktober 2020 von Philipp Baumberger

Unter dem selbstgewählten Motto „Dat Herder es uns Veedel“ nahm das Herder-Gymnasium zu Beginn des Jahres noch bunt kostümiert an den verschiedenen Karnevalsumzügen teil. Im Sinne des Herder-Selbstverständnisses als „Schule für alle“ ist es uns ein Anliegen, sich neben vielen anderen Schulen, Unternehmen und Vereinen ebenfalls an der überparteilichen Aktion „Kein Veedel für Rassismus“ zu beteiligen und Flagge zu zeigen.

Gemeinsam umgesetzt von Schüler- und Lehrerschaft (vertreten durch die SV und den Lehrerrat) greifen wir das Bild unserer Schule als Veedel wieder auf und sagen:

Am Herder ist kein Platz für Rassismus! Kein Veedel für Rassismus!

Philipp Baumberger

2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Baumberger,

    Sie wissen aber schon, dass laut Impressum der Homepage des Vereins auch eher umstrittene Gruppen sich mit der Aktion solidarisiert haben.
    Ob das im Sinne des J.G.Herder-Gymnasiums ist wage ich zu bezweifeln.

    Mit freundlichem Gruß

    Harald Arndt (ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins)

    1. Sehr geehrter Herr Arndt,
      vielen Dank für Ihren aufmerksamen Hinweis.
      Ich vermute, dass sich Ihr Hinweis auf Gruppen aus dem linksradikalen Spektrum beziehen soll, die teilweise unter dem Deckmantel einer „antifaschistischen Aktion“ auch vor der Begehung von Straftaten nicht zurückschrecken.
      Deswegen in aller Deutlichkeit: Mit der Beteiligung an der Aktion „Kein Veedel für Rassismus“ wird in keinem Fall das strafrechtlich relevante Verhalten einzelner anderer Unterstützer dieser Aktion gebilligt oder gutgeheißen. Im Gegenteil: Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglicher Form von Gewalt und in keinem Fall wird zur Unterstützung solcher Kräfte oder zur Begehung von Straftaten aufgerufen!
      Ich bin mir sicher, dass die überwiegende Mehrheit der organisierten und privaten Unterstützer dieser Fahnenaktion (mehr als 60 Gruppen listet allein das Impressum auf) diese Position und den gewaltfreien Appell der Fahnen teilt. Der einzige Berührungspunkt mit diesen Gruppierungen besteht somit allein in der Unterstützung der gleichen Selbstverständlichkeit, die (nebenbei bemerkt) zugleich ein Bekenntnis auf die verfassungsrechtliche Grundordnung unseres Landes, hier konkret zum Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, ist.

      Mit freundlichen Grüßen
      Philipp Baumberger

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