10. Juni 2026 Von Herder-Presse

Mehr als nur Punkte – die 9c besucht die Ausstellung von Yayoi Kusama im Musem Ludwig

Am 18.04.2026 besuchten wir mit unserer Klasse, der 9c, das Museum Ludwig, um die Ausstellung von Yayoi Kusama zu sehen.

Als wir am Museum ankamen, standen wir zunächst in einer verhältnismäßig langen Schlange, da die Ausstellung in Köln ein besonderes Highlight war und sich großer Beliebtheit erfreute. Dank einer Führung erfuhren wir viel über das Leben und den künstlerischen Hintergrund von Yayoi Kusama.

Biografie: Yayoi Kusama wurde am 22. März 1929 in Japan geboren. Schon im Alter von fünf Jahren begann sie, Kunst zu schaffen. Ihre Kindheit war von familiären Problemen geprägt und besonders das Verhältnis zu ihrer Mutter war schwierig. Bereits als Kind erlebte Kusama Halluzinationen, die später einen großen Einfluss auf ihre Kunst hatten. Deshalb sind die berühmten Punkte, für die sie heute bekannt ist, in vielen ihrer Werke zu finden.

1958 zog sie nach New York, um dort als Künstlerin zu arbeiten. Dort entwickelte sie ihren eigenen Stil weiter und wurde Teil der internationalen Kunstszene. Nach vielen Jahren in den USA kehrte sie 1973 nach Japan zurück. Zu dieser Zeit litt sie unter psychischen Problemen und Depressionen.

1977 ließ sie sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik in Tokio einweisen. Dort lebt sie bis heute und arbeitet weiterhin täglich an neuen Kunstwerken in ihrem nahegelegenen Atelier. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart.

Wir als Klasse sind fasziniert davon, wie Yayoi Kusama trotz vieler schwieriger Erfahrungen niemals ihre Leidenschaft für die Kunst aufgegeben hat. Deshalb ist sie für viele junge Künstlerinnen und Künstler ein wichtiges Vorbild.

Alaa Kasem / Rona Demirel / Pervin Hakimi / Neele Schlüter / Ronia Mohammad-Amin (alle 9c)