Nationales Betriebspraktikum (EF)

Das nationale Schülerbetriebspraktikum findet in der Jahrgangsstufe EF Ende des 1. Halbjahrs statt. Gemäß dem Erlass des Schulministeriums dient das Betriebspraktikum im Wesentlichen drei Hauptaufgaben:

  • dem Aspekt der Berufswahlvorbereitung
  • dem sozialen und gesellschaftlichen Aspekt
  • dem technisch-ökonomischen Aspekt.

Im Einzelnen sollte man daher folgendes wissen:

  1. Das Betriebspraktikum ist eine Schulveranstaltung und sollte in einem Betrieb im Stadtgebiet Köln stattfinden, ausnahmsweise darf die Gemeinde an die Stadt Köln angrenzen. Der Betrieb sollte qualifiziert sein, Lehrlinge auszubilden.
  2. Die Schüler_innen sind während des Praktikums durch die Stadt Köln unfall- und haftpflichtversichert. Die Fahrkosten mit der KVB oder S-Bahn übernimmt ebenfalls die Stadt, und zwar im Rahmen der üblichen Regelungen für Freifahrkarten; Anmeldungen bis November im Sekretariat.
  3. Die Schüler_innen sind bzw. werden durch den Unterricht, Potentialanalyse, Berufsfelderkundungen usw. auf das Praktikum vorbereitet.
  4. Jeder Schüler besorgt sich seinen Praktikumsplatz selbst. Jeder ältere Schüler unseres Gymnasiums hat ein Betriebspraktikum absolviert und kann für Tipps und Erfahrungen angesprochen werden. Diese Erfahrungen sind äußerst wichtig und hilfreich. Bevor der Kontakt mit einem Betrieb hergestellt wird, kann ich selbst ebenfalls über Erfahrungen von Schülern und Lehrern aus früheren Jahren berichten, und zwar über mittlerweile mehr als 650 Firmen. Auch im Betrieb muss unbedingt vorher gefragt werden, was eigentlich während des Praktikums dort zu arbeiten ist, um Enttäuschungen von vorne herein auszuschließen. Alle unsere bisherigen Praktikanten haben hinterher berichtet, dass es für den Erfolg eines Praktikums unbedingt notwendig ist, mindestens Interesse für diese Tätigkeit zu haben; in vielen Bereichen sind sogar Vorkenntnisse erwünscht und hilfreich.
  5. Ein Praktikum im elterlichen Unternehmen ist ausgeschlossen.
  6. Wir empfehlen, das Praktikum in folgenden Branchen / Betrieben durchzuführen: Ganztagsförderschulen; Sonderkindergärten; Krankenhäuser außer Universitätsklinik; Altenheime; Handwerk außer Friseur; Versicherungen; Banken; Flughafen GmbH, aber auch im Luftfrachtbereich; Architekten; Werbeagenturen; Einzelhandel, Hotels, Medienfirmen.
  7. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen müssen wir von einem Praktikum in folgenden Bereichen beziehungsweise Betrieben abraten: Rechtsanwälte, Reisebüros, Bäckereien, Drogerien, Pferdeställe, Frisiersalons

Schüler/innen ohne Schülerticket müssen im November einen Antrag auf Erstattung stellen (es gilt die übliche 3,5 Kilometerregelung). Die Fahrausweise der KVB müssen nach dem Praktikum mit dem bestätigten Antrag zur Erstattung eingereicht werden!

Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden in der Woche, und zwar an fünf Tagen, also 7 Stunden täglich zuzüglich 1 Stunde Pause.

Während des Praktikums werden alle Schüler ein- bis zweimal von einem Lehrer besucht. Diese Betreuungslehrer erhalten auch die Praktikumsberichtmappe und die ausgefüllten Formulare des Berufswahlpasses. Sie sind verantwortlich für die Zeugnisbemerkung.

Anmeldung zum BetriebspraktikumDie Daten aus dem Online-Formular werden automatisch an Herrn Fahnenmüller weitergeleitet.

Koordinator:

Joachim Fahnenmüller (Fm)

M, PH

Kontakt:
Fächer:
Klassenlehrer/in von:
Stammraum:
Sprechstunde:
Funktion:
am Herder seit:

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