1. September 2026 Von Herder-Presse

Freestyle-physics 26 in Duisburg – Erfahrungsberichte

Ich hatte eine großartige Zeit beim freestyle-physics Wettbewerb an der Universität Duisburg-Essen! Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, dort mit Gleichgesinnten zu tüfteln und zu sehen, welche kreativen Lösungen andere Teams entwickelt haben.

Besonders freue ich mich über unseren Erfolg in der Kategorie Wasserrakete: Unsere Gruppe hat dort einen Preis für Kreativität gewonnen! Es macht einfach riesigen Spaß, mit Physik zu experimentieren und am Ende eine Auszeichnung für das Design zu erhalten. Dass ich bereits in der Vergangenheit bei diesem Wettbewerb gewinnen konnte, macht den Erfolg dieses Mal umso schöner – es zeigt, dass die Begeisterung für MINT-Themen bei mir einfach bleibt.

Ein großes Dankeschön an das Organisationsteam und an unserem Betreungslehrer Herrn Dr. Kordonis für dieses tolle Event!

Wladimir Kim (9d) – (Gruppe: 345 – Max Nikolau, Lea Sophia Demarteau, Yassir Attaoui)

Auch ich hatte diese Woche eine tolle Zeit. Ein Wettbewerb zum Tüfteln und Basteln ist genau das, was ich suche.

Meine Gruppe und ich haben für diesen Wettbewerb ein Fahrzeug gebaut, welches eine Rampe hinunter und gegen eine Wand fährt. In diesem Prozess sollte es möglichst wenig Wasser verlieren, welches zuvor in einem Becher auf dem Fahrzeug gelagert wird. Um dies zu schaffen, haben wir versucht, das Fahrzeug beim Fahren mittels eines Gummibands, welches sich um die Achse des Autos bindet, abzubremsen. Dies hat leider nicht sehr gut funktioniert. Das Auto bremste zwar, allerdings benötigte die Bremse eine außerordentliche Feinkalibrierung, welche wir in vorherigen Tests nur in 2/3 der Fälle erreichten. Es war also ein Risiko, welches sich leider nicht auszahlte. Neben meiner Gruppe nahmen noch zwei andere Personen aus unserer Schule teil. Beide haben ihr Fahrzeug alleine gebaut. Eines der Fahrzeuge hatte einen sehr unkonventionellen Entschleunigungsmechanismus, so zog das Fahrzeug eine Quietscheente hinter sich her, um durch ihre Reibung abzubremsen. Leider ist das Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und wurde so disqualifiziert. Dem letzten Teilnehmer unserer Schule, Matz Löfflez, gelang es dann aber doch noch, zumindest den dritten Platz für unsere Schule zu sichern. Dies gelang ihm, indem er ein Pendel baute, welches auf seinem Fahrzeug saß und in dem der Wasserbehällter platziert wurde. Dadurch konnte dieser ausschwenken und verlor somit weniger Wasser. Ebenfalls verwendete er ein ähnliches Bremssystem wie wir.

Hauke Schraut (EF)