Informationen Covid-19

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Hygiene-, Wege- und Ablaufpläne

Konzept Distanzlernen

Konzept zum Distanzlernen am Johann-Gottfried- Herder Gymnasium

(beschlossen durch die Schulkonferenz vom 17.09.2020)

Der Begriff Distanzlernen bezeichnet in dem hier vorgestellten Konzept die unterrichtliche Betreuung von Schüler*innen an Stelle des Regelunterrichts am Herder-Gymnasium. Distanzlernen findet statt, wenn aus behördlich angeordneten Gründen des Infektionsschutzes Regelunterricht nicht oder nur eingeschränkt stattfinden kann.

1. Lernbedingungen der Schüler*innen

  • Die Schule verschafft sich einen Überblick über Schüler*innen, die keine Endgeräte besitzen.

Soweit erforderlich leistet die Schulleitung Hilfestellung bei der Beschaffung von Endgeräten. Ansprechpartnerin für Eltern ist Frau Lisek (Sie können Frau Lisek wie folgt erreichen: Montag bis Freitag, 08:00 bis 16:00 Uhr Telefon: 0221-9695533 Mobil: 015734414437 E-Mail: patrycja.lisek@stadt-koeln.de).

  • Bis die Endgeräte zur Verfügung gestellt werden, bemüht sich die Schule im Einzelfall Räume mit digitalen Endgeräten für den Distanzunterricht zur Verfügung zu stellen, sofern die betroffenen Schüler*innen nicht selbst in Quarantäne müssen.
  • Außerdem werden auch für alle Lehrer*innen digitale Endgeräte bestellt.

2. Kommunikationswege und persönlicher Kontakt

  • Die Lehrkräfte halten zu den Schüler*innen auf folgenden Wegen Kontakt:
  • durch die schulinterne Lernplattform Moodle (persönlich durch den Messenger oder zur ganzen Klasse mithilfe des jeweiligen Forums oder eines Chats)
  • durch Videokonferenzen
  • im Einzelfall über E-Mail oder sogar telefonisch, wenn anders nicht möglich
  • Die Schüler*innen wenden sich an die jeweiligen Lehrkräfte über Moodle und Dienstmails (…@herder-koeln.de)
  • Die Schüler*innen werden in die schultinerne Lernplattform Moodle zu Beginn des Schuljahres durch den Klassenlehrer*in in der Sek I und durch ausgewählte Kurslehrer*innen in der Sek II eingeführt.
  • Die Eltern können die Lehrkräfte über ihre Dienstmail (…@herder-koeln.de) erreichen, die auf der Homepage hinterlegt ist. Falls auf der Homepage keine E-Mail-Adresse hinterlegt sein sollte, kann die jeweilige Lehrer*in über das Sekretariat angeschrieben werden.

3. Die Gestaltung des Distanzunterrichts

  • Die Grundidee der Gestaltung des Distanzunterrichts: Distanzunterricht erfolgt über eine digitale Lernplattform unterstützt durch Videokonferenzen, die anhand des Regelunterrichtsstundenplans angesetzt werden (um Überschneidungen zu vermeiden, dürfen also keine VK außerhalb der eigentlichen Unterrichtstunde angesetzt werden). Wichtig ist der enge und planvolle Austausch zwischen Lehrkraft und Schüler*innen.
  • Der Stundenplan: Die Schüler*innen erhalten zu Beginn des Schuljahres einen Stundenplan für den Regelunterricht. Dieser Stundenplan gilt als Raster auch dann weiter, wenn ein Wechsel zwischen Regel-,Präsenz- und Distanzunterricht (sogenannter Hybridunterricht) oder eine komplette Schulschließung (Shutdown) erforderlich wird.
    Allerdings können die festgelegten begleiteten Lernzeiten in der Sekundarstufe I ausfallen.
    Je nach Klasse beziehungsweise Stufe und Unterrichtsstoff können Stunden der Lernzeitarbeit stattfinden und im Chat oder durch eine Videokonferenz begleitet werden, damit Fragen schnell geklärt werden können (z.B. in die Lernzeit in der 5. Klasse).
    Wenn Schüler*innen zuhause sind und die Lehrkraft in der Schule zur Notbetreuung herangezogen wird, soll der Onlineunterricht ggf. vom Klassenraum aus durchgeführt werden.
  • Die Gestaltung des Distanzunterrichts:
    Die Lehrkraft entscheidet je nach Unterrichtsstoff und Lerngruppe nach pädagogischen Gesichtspunkten, wie lange die Videokonferenz dauert und wie sie die Lerngruppe aufteilt. Zum Beispiel: Eine Gruppe kann in zwei Gruppen (mit je ca. 15 Schüler*innen und z.B. 40 Minuten) oder in drei Gruppen (mit je 10 Schüler*innen z.B. 30 Minuten) oder sogar als gesamte Gruppe an einer Videokonferenz teilnehmen.
    Wenn in einem Fach ein Projekt über einen Zeitraum von mehreren Wochen erarbeitet wird, kann auch eine Gruppe in einer Woche länger und in der anderen Woche kürzer entweder durch eine Videokonferenz oder durch den Chat bei Moodle begleitet werden. In der nächsten Woche wird dann gewechselt. Allerdings soll ein wöchentlicher Kontakt vorhanden sein.
    Die Lehrkraft ist während der eigentlichen Unterrichtsstunde für die Schüler*innen auf jeden Fall erreichbar.
  • Zur Zeit steht der Schule nur das Videokonferenztool JITSI zur Verfügung. Die Schule arbeitet mit Hochdruck an der Einführung von Microsoft Teams. Sobald Teams zur Verfügung steht, wird dieses Werkzeug genutzt.

4. Bereitstellung der Lernaufgaben, Umfang dieser und Feedback

  • Bereitstellung der Lernaufgaben:
    Alle Aufgaben werden bis zum Samstag der Vorwoche bis 8:00h den Schüler*innen bei Moodle durch die Lehrkraft zur Verfügung gestellt.
  • Umfang der Aufgaben:
    Die Kolleg*innen achtet darauf, dass die Schüler*innen durch den Distanzunterricht nicht stärker als durch einen vollständigen Regelunterricht gefordert sind. Bei Problemen hierbei ist zunächst die Fachlehrkraft, dann die Klassenlehrkraft Ansprechpartner*in.
    Das bedeutet, dass sich der Aufwand für die Aufgaben an der jeweiligen Unterrichtszeiten orientiert, abzüglich der erteilten Videokonferenzen und eventueller Präsenzzeiten.
  • Ein Überblick über die Aufgaben und Abgabetermine mit Pflicht-/Zusatzaufgaben:
    Zur Übersicht der Aufgaben wird die Datenbank bei Moodle im jeweiligen Kurs „Klassenzimmer“ von allen Fächern der Klasse im Distanzlernen genutzt.
  • Feedbackkultur: Das Feedback ist ein wichtiger Grundbaustein des Distanzlernens.
    Das Feedback der Lehrkraft kann in diesen unterschiedlichen Formen erfolgen:
  • durch ein automatisiertes Feedback oder integriertes Feedback in der Aufgabe,
  • durch die Selbstkontrolle der Schüler*innen anhand von verfügbaren Musterlösungen,
  • durch persönliche oder allgemeine Rückmeldung der erhaltenen Aufgaben,
  • durch die gegenseitige Kontrolle der Schüler*innen untereinander (Peer-Feedback),
  • durch zusätzliche Beratung während des Erstellens des Lernprodukts z.B. bei Projektarbeit oder
  • durch z.B. eine Umfrage am Ende der gesamten Lernwoche (als Beispiel eine Edkimo-Umfrage: https://edkimo.com/de/fragebogen/ )

5. Rahmenbedingungen und Leistungsüberprüfungen:

  • Die wichtigste Information des Schulministeriums NRW bzgl. des Distanzlernens ist folgende: „Schülerinnen und Schüler erfüllen ihre Schulpflicht durch Teilnahme am Distanzunterricht. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Klassenarbeiten finden in der Regel im Präsenzunterricht statt. Daneben sind weitere in den Unterrichtsvorgaben vorgesehene und für den Distanzunterricht geeignete Formen der Leistungsbewertung möglich.“ (vgl. https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten )

6. Weiterentwicklung:

Im Arbeitskreis Distanzlernen arbeiten Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern gemeinsam an der Weiterentwicklung dieses Konzepts.
Hierzu wird das vorliegende Konzept im Rahmen seiner ersten Einsatzwochen durch Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern evaluiert.

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