Cork calling – Irlandaustausch 2026
Am 18.01.2026 haben wir unsere irischen Gäste aus Cork und Mitchelstown am Flughafen in Düsseldorf begrüßt. Über zwei Wochen hinweg haben wir viele Abenteuer erlebt, mit ihnen Köln erkundet, neue Freundschaften geschlossen, aber auch kulturelle Unterschiede kennengelernt.
Wir hatten viele sehr schöne Momente, haben aber auch gemerkt, wie viel Verantwortung es ist, sich zwei Wochen lang um einen hier in Köln zunächst hilflosen Menschen zu kümmern. Deshalb waren wir bei der Abreise der Irinnen traurig, aber auch erschöpft und dankbar, wieder in unseren normalen Alltag zurückzukehren.
In der zweiten Runde ging es für uns am 14.03. nach Irland. Wir flogen von Düsseldorf nach Dublin und fuhren von dort mit dem Aircoach (Bus) nach Cork, von wo aus die Jungs es nicht mehr weit hatten. Die Mädchen fuhren von Cork aus noch etwa eine Stunde weiter in die typisch irische Kleinstadt Mitchelstown und in die umliegenden Dörfer. Am Abend hieß es dann auspacken und sich wieder mit den Austauschschülerinnen vertraut machen, denn in den folgenden Tagen hatten wir ein volles Programm.
Wir haben ein Hurling-Spiel im Stadion gesehen, bei dem Cork gegen eine uns unbekannte Mannschaft gespielt hat (Cork hat gewonnen). Hurling ist – zusammen mit Gaelic Football – eine sehr verbreitete irische Sportart, die fast alle unserer Austauschschülerinnen auch privat gespielt haben. Im Stadion war die Stimmung zwar sehr gut, aber man kann sie natürlich nicht mit der beim 1. FC Köln vergleichen :).
Wir hatten außerdem das große Glück, am 17.03. den St. Patrick’s Day mitzuerleben – und das sogar bei der großen Parade in Cork. Man kann sich das ähnlich wie den Rosenmontagszug vorstellen, nur dass es deutlich kleiner ist. Die Menschen gehen in kleinen Gruppen die Strecke entlang und vertreten dabei ihre Kulturen und Länder. Es wurde viel getanzt und getrommelt, und ab und zu sah man auch einen geschmückten Wagen. Und natürlich dominiert den St. Paddy’s Day die irische Nationalfarbe grün!
Aber auch die einfachen Dinge im Leben – wie die Schule, die Esskultur, das Familienleben und die teils eingeschränkte Selbstständigkeit durch fehlende öffentliche Verkehrsmittel auf dem Land – waren anders, als wir es hier in Köln gewohnt sind.
Ich schlage vor: Wenn du bis hier gelesen hast, melde dich doch einfach (sobald du kannst) selbst für einen Austausch an und sammle viele wertvolle Erfahrungen, Momente und neue Freundschaften!
Das CorKöln-Team









